Wie der eine oder andere vielleicht am eigenen Leib spüren oder zumindest aus seinen Besucherstatistiken heraus lesen konnte, gab es gestern Nachmittag Probleme bei der Erreichbarkeit von Google. Bei einigen ging gar nichts, andere hatten mit extrem hohen Ladezeiten zu kämpfen. Und diese Downtime wirkte sich nicht nur auf die Suchmaschine aus, sondern auch auf die vielen Dienste drumherum, wie z. B. Youtube und Googlemail. Ursache für das Problem war wohl ein Stau auf dem Datenhighway in Asien, wo Google seinen Traffic drüber schickte. Interessant war hier aber nicht die Panne ansich, sondern vielmehr die Reaktionen darauf.
Kaum traten die ersten Probleme auf, ging es in Foren, bei Twitter und auch Facebook rund. Überall konnte man davon lesen, dass die Dienste des Internetgiganten nicht erreichbar sind und für viele war es wohl als würde damit das gesamte Internet nicht mehr gehen. Auch Website-Betreiber bekamen wohl einen Schock, denn 1-2 Stunden ohne Google bedeutet für viele einen immensen Traffic-Verlust.
Mal ehrlich… Sollte uns das nicht alle wach rütteln? Kaum funktioniert eine bestimmte Website nicht, ist auf vielen Servern auf einmal tote Hose, Besucher veriiren sich nur selten auf die Website und somit bleiben auch die Umsätze aus. Wir alle sind also mehr oder minder abhängig von Google. Und eine Abhängigkeit ist nie gut. Auch im Hinblick auf die Änderungen, die bei Google bevor stehen, sollten Webmaster ihre Strategien hier und da vielleicht noch mal überdenken, Ansätze zur Traffic-Gewinnung suchen, die unabhängig von Google sind.
Natürlich: Vernachlässigen darf man den Google-Traffic dabei nicht. Eine gute Optimierung sollte immer noch der erste Schritt sein. Wenn die Seite allerdings in den Suchergebnissen nach oben klettert, dann ist es spätestens Zeit, andere Wege auszuprobieren. Wer offen für Neues ist, kann momentan in der AWB eine mehrteilige Serie zum Thema Social Media Marketing lesen – auch dort ist viel Traffic zu holen!