Seit der Ankündigung des Tablet Computers von Apple machten vor allem Verlage Schlagzeilen, die mit dem iPad endlich auch online richtig Geld verdienen wollen. Auch App-Hersteller freuten sich über neue Möglichkeiten und Apple hat mit einem beeindruckenden Verkaufsstart gezeigt, dass sie wieder einmal den richtigen Riecher hatten.
Doch noch eine Branche freut sich über das iPad – und mit der hätte hier wohl niemand gerechnet. In den USA wird von den Machern der Online-Erotik das iPad jetzt schon als neuer Umsatzbringer gefeiert, der Verluste durch Tube-Seiten und ähnliches ausgleichen kann. Schon vom iPhone erhoffte man sich viel, allerdings machten die Regeln von Apple betreffend des Jugendschutzes den Anbietern einen Strich durch die Rechnung. Mit dem iPad kann allerdings alles anders werden, denn hier ist man nicht nur auf Apps angewiesen, sondern kann Websites im HTML5 Standard für die Nutzung mit dem TabletComputer optimieren.
Erste Websites, die speziell auf iPad-User abzielen, sollen schon mit erotischen Inhalten existieren und es werden garantiert schnell mehr werden. Größter Vorteil: Die Tube-Seiten setzen alle auf Flash-Player bei den Videos – sie müssen also erst umrüsten, um auf dem iPad nutzbar zu sein. Das dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die Frage ist jetzt, wie sich das iPad in Europa durchsetzen wird und ob es auch hier Sinn macht, extra dafür Websites zu schaffen.
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