Der richtige Einsatz von Doctypes
Hattest du auch schon mal das Problem, dass ein Werbemittel, das du auf deiner Website eingebunden hast, im Browser nicht richtig dargstellt wurde? Wenn das der Fall ist, denkt man meistens: naja, da ist wohl einfach das Werbemittel fehlerhaft. Das ist eine der möglichen Fehlerquellen, aber es gibt auch die Möglichkeit, dass deine Website für die falsche Darstellung verantwortlich ist. Hier solltest du mal den „Doctype“ deiner Seite checken. Gerade bei älteren Websites in Kombination mit neueren Werbemitteln treten solche Probleme häufiger auf.
Wo und was ist der Doctype?
Wenn du dir den HTML-Code deiner Website ansiehst, dann findest du den Doctype immer ganz oben vor dem <html> Tag. Es ist immer die erste Angabe im Dokument und sieht in etwa so aus:
<!DOCTYPE html PUBLIC “-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN” “http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd”>
Diese Angabe ist wichtig, denn ein Browser entscheidet aufgrund des Doctypes, in welchem Darstellungs-Modus er schaltet und das kann zu weitreichenden Konsequenzen führen, vorallem in Bezug auf die Darstellung von CSS. Je nach Modus kann es passieren, dass Elemente richtig oder fehlerhaft dargestellt werden, einfach weil der Browser die CSS-Angaben unterschiedlich interpretiert.
Damit du dir das vorstellen kannst, was hier gemeint ist, zeige ich dir ein sehr bekanntes Beispiel:
Der Box Model Bug
{width: 200px; padding: 20px; border: 20px;}

Mit ein und derselben CSS-Anweisung kann eine Box unterschiedliche Gesamt-Breiten bekommen, je nachdem in welchem Modus der Browser ist und wie er das CSS interpretiert. In diesem Beispiel wird eben einmal unter width die Gesamtbreite verstanden und einmal nur die Breite des Contentbereiches. Die ist ein Beispiel von vielen. Komplette Listen, wie CSS Definitionen untschiedlich interpretiert werden, findet man überall im Netz.
Wie kommt nun ein Browser in einen anderen Modus?
Nun viele mögen nun vielleicht denken: „Bevor ich einen falschen Doctype verwende, nehme ich einfach gar keinen.“ Aber das wäre fatal, denn das ist das bekannteste Beispiel, in dem die meisten Probleme auftreten vor allem im Internet Explorer. Dieser verhält sich dann nämlich so als wäre er ein Internet Explorer 5.5 und was das zur Folge hat muss ich wohl keinem erklären.
Alle möglichen Doctypes hier aufzulisten würde den Rahmen sprengen, aber ich kann jedem empfehlen, sich diese Problematik mal anzusehen und bei eventuell auftretenden Problemen mit Werbemitteln auch mal den Doctype der eigenen Website zu checken.
Wir bei Partnercash konzentrieren uns natürlich immer auf „state-of-the-art“ Frontend-Lösungen und verwenden so hauptsächlich folgende derzeit gängige Doctypes:
<!DOCTYPE html PUBLIC “-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN” “http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd”>
<!DOCTYPE HTML PUBLIC “-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN” “http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd”>
Für alle Wissbegierigen unter euch gibt’s hier auch noch ein paar nützliche Links zum Thema:
http://www.w3.org/QA/2002/04/valid-dtd-list.html
http://en.wikipedia.org/wiki/DOCTYPE
Schöne Grüße, Birgit


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