SEO ist wohl jedem Webmaster ein Begriff. Aber wie sieht es mit SEM aus? Wie funktioniert das mit dem Search Engine Marketing und lohnt sich das wirklich? Viele schrecken vor der bezahlten Werbung zurück. Zum einen ist es z. B. bei Google nur in Österreich und der Schweiz möglich, Werbung für Erotikseiten zu kaufen. Zum anderen gibt es zwar auch andere Anbieter für SEM, doch da hat man nur selten Erfahrungswerte. Also bleiben wir am besten gleich bei Google Adwords.
Wer sich dazu entscheidet, über Google Adwords Werbung zu schalten, sollte sich vor allem Zeit nehmen, um das Budget nicht zu verplempern, sondern wirklich sinnvoll einzusetzen. Bei der Auswahl des Angebots, das man bewerben möchte, bleibt es nämlich nicht. Man muss auch passende Keywords finden, Kampagnen anlegen und ständig prüfen, ob diese auch wie gewünscht funktionieren. Auch die Überschrift und die Anzeige selbst sollte gut durchdacht sein. Und oftmals ist es besser, nicht direkt auf ein Angebot zu verlinken, sondern eine Landingpage zu erstellen, die direkt auf die Anzeige aufbaut.
Was jetzt erst einmal viel klingt und vielleicht abschreckt, ist mit ein wenig Praxis und Erfahrung nur noch halb so schlimm. Wenn sich die Schaltung von Adwords rentieren soll, bietet sich folgende Vorgehensweise an:
- Kampagne anlegen
Eine Kampagne besteht aus Anzeigengruppen, die wiederum aus Anzeigen und Keywords bestehen. Es macht Sinn die Kampagnen-Funktion zu nutzen, um wirklich nachvollziehen zu können, welche Anzeigen wie gelaufen sind. Beispiel: Man möchte für Sexkontakte in Österreich und der Schweiz werben. Packt man alles wild zusammen, entsteht schnell Chaos. Legt man allerdings eine Kampagne für Sexkontakte in Österreich und eine für die Schweiz an, hat man eine bessere Übersicht. - Keywords auswählen
Der Erfolg einer Adwords-Kampagne hängt stark von der Keyword-Auswahl ab. Nehmen wir als Beispiel einfach die Länderspezifischen Kampagnen. Wähle ich dort für die Schweiz zum Beispiel das Keyword Sexkontakte aus, wird der Klickpreis bestimmt nicht gerade gering sein. Will man mit der Kampagne aber Geld verdienen, müssen Keywords bzw. Phrasen her, die sich auch refinanzieren können. Hier heißt es testen, testen, testen und am besten mit dem Keywordtool von Google nach weiteren Alternativen suchen. - Anzeige erstellen
Bei der Anzeige ist es wichtig, dass das geschaltete Keyword darin vorkommt und das keine falschen Versprechungen gemacht werden. Klar klicken viele, wenn von Gratis-Pornos die Rede ist. Müssen sie dann jedoch auf der Zielseite zahlen, verschwinden die meisten wieder. Man bezahlt also für Klicks, die einem nichts bringen. Die Formulierung der Anzeige sollte also klar und deutlich das beschreiben, was den Besucher erwartet. Nur dann kann man mit einer guten Conversion rechnen. Passt die Conversion nicht, einfach weitere Textvarianten ausprobieren. - Landingpage erstellen (optional)
Nicht immer macht es Sinn, einen Besucher auf das eigentlich Angebot zu schicken. Wenn man zum Beispiel ein riesiges Erotik-Portal hat, aber nur den Bereich Sexkontakte per Adwords bewirbt, ist eine Landingpage hilfreich. Hier baut man auf den Text der Anzeige auf, gibt weitere Informationen zum Angebot und bietet dann die Möglichkeit zum Kauf. Die Landingpage selbst sollte man einfach strukturieren, nur auf das Wesentliche eingehen und vor allem auf die Bedienbarkeit achten. - Tracking
Laufen die Kampagnen, sollte man sich nicht einfach zurücklehnen, sondern vielmehr verfolgen, auf was die Besucher ansprechen. Die Klickraten sind immer ein wichtiger Faktor und auch die Conversion muss passen. Ein Tracking der Kampagnen ist also unerlässlich. Achtung: Wenn man Abo-Angebote bewirbt, rentieren sich Adwords-Anzeigen nicht immer sofort. Man muss also beobachten, wie lange ein Kunde durschnittlich beim Angebot bleibt und das aufrechnen – sonst macht man schnell bei den Anzeigen ein Minus, obwohl man auf Dauer gesehen doch damit verdient.
Das war natürlich nur ein Schnelleinblick, doch sind hier schon einmal die wichtigsten Punkte aufgeführt, die man bei der Werbung über Adwords beachten sollte. Bei weiteren Fragen steht unser Support euch natürlich gern zur Verfügung.
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Also richtig angestellt macht das schon sinn auf google at und ch adwords zu betreiben.Auch wenn es erstmal nur neue anmeldungen sind aber diese können sich im laufe der nächsten Monate rechnen und die kosten reinholen oder sogar noch etwas abwerfen.Probieren geht hier echt über studieren.
Nö macht wenig Sinn. Aber wie mein Vorredner sagt, probieren. Kommt auch drauf an wo man Werbung kauft.